Das Märchen vom bösen, bösen Fett und dem Übergewicht

Olivenöl

Olivenöl

Das Märchen vom bösen, bösen Fett und dem Übergewicht

Sicherlich kennen auch Sie die immer wieder auftretenden Warnungen vor dem bösen und hinterhältigen Dickmacher FETT.
Selbst da, wo wir Gesundes vermuten, lauert die Fett-Falle.
Hier eine kleine Sammlung der letzten Irrtümer, pardon – Meldungen, die mir in der letzten Zeit wieder über den Weg liefen.

(Bitte nur lesen – nicht glauben!)

Wenig Fett und viele Ballaststoffe machen die Figur fit
Aachen (dpa/gms) – Um die Figur für den Bikini oder die Badehose zu trimmen, sollte auf eine fettarme Ernährung mit vielen sättigenden Ballaststoffen gesetzt werden. Das bestätigt die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik (GfED) in Aachen.

Viele wissen (!!!*) auch, dass man bei einer kalorienarmen Ernährung vor allem auf Fett verzichten muss. Fett ist nun einmal der Dickmacher Nummer eins. Das Hauptproblem ist: Wir stehen vor dem Regal im Supermarkt und haben es sehr schwer, die wirklich fettarmen Produkte zu erkennen.

Die meisten von uns wissen (!!!*) natürlich, dass Sahne, Bratkartoffeln, Sauce Hollandaise, Butter und Öl viel Fett enthalten. Doch wissen Sie auch, dass 100 Gramm Walnüsse mehr Fett enthalten als ein halbes Kilogramm Schlagsahne?

Avocado

Avocado

Avocado: Die exotisch-leckere-Frucht ist leider ganz hinterhältig, denn sie enthält so viel Fett wie ein ganzes Kilogramm Schokoladenpudding und deckt ebenfalls den halben Tagesbedarf.



Aal, Hering, Lachs, Makrele, Thunfisch: Eigentlich passt Fisch sehr gut in den Speiseplan Abnehmwilliger. Diese Sorten allerdings enthalten viel Fett und sollten eher gemieden werden.

Nüsse im Müsli: Achten Sie darauf, dass ihr Müsli wenig oder keine Nüsse enthält. Wenn Sie es selbst zubereiten können Sie es mit getrockneten Rosinen, frischem Obst und Honig sehr schmackhaft anrichten.

Unsinn – behaupte ich !!! (Und stehe damit nicht alleine da.)

* Interessant auch, wie an den gekennzeichneten Stellen ein Irrtum als allgemeines Wissen verkauft wird…

In anderen Newslettern wird dann schon etwas relativiert:

  • “Fettfrei ist nicht immer gesund”  oder
  • “Auf Fett sollte nicht ganz verzichtet werden – am besten geeignet sei Rapsöl.”

Leider immer noch falsch…

Eine gewagte Behauptung – sicherlich. Wo doch “alle wissen”, was da oben geschrieben steht. Nur leider ist dies der Stand des Wissens von vorvorgestern. Auch was ständig wiederholt wird, von noch so vielen Experten, kann dennoch falsch sein.

Bereits eine Ernährung, die arm an guten Fetten ist, beschert uns unter anderem Zappelphillipe und Demenz. (Dazu später an dieser Stelle mehr).

Bitte – lieber mündiger Leser – verabschieden Sie sich von der noch immer propagierten fettarmen oder fettfreien Ernährung, deren Schwerpunkt auf vielen Kohlenhydraten, wenig Eiweiß und noch weniger Fett basiert.
Die Amerikaner haben es uns eigentlich lange genug vorgelebt und das Ergebnis ist erschreckend:

Übergewicht als Volksseuche, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen als “Normalität” und Krebs auf dem Vormarsch zur Todesursache Nr. 1.
“Dank” fettarmer, kohlenhydratreicher Nahrung!

Unsere Körperzellen bestehen hauptsächlich aus
Wasser, Eiweiß und Fett,
Mineralien und Spurenelementen.
Nervengewebe, Hormonproduktion, Muskelerhalt sind abhängig von einer ausreichenden Versorgung mit diesen Stoffen.

Die Griechen verbrauchen pro Kopf (statistisch gesehen, also auch Säuglinge und Kinder eingerechnet) über 40 Liter Olivenöl im Jahr. Das ist ca. 1 Liter in der Woche! Folge Übergewicht? Fehlanzeige, Dafür ein gesünderes Herz-Kreislauf-System.

Lernen Sie deshalb zu unterscheiden – nämlich zwischen den “guten” und den “schlechten” Fetten, den “guten” und den “schlechten” Eiweißen, den “guten” und den “schlechten” Kohlenhydraten.

Als kurze Übersicht, warum dies so ist, folgende Ausführungen. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, ist mit den anschließenden Buchempfehlungen sehr gut beraten.

Unsere Körperzellen werden ständig erneuert. Die Baustoffe heißen vor allem Eiweiß (Aminosäuren), Fette, Mineralien und Spurenelemente. Sie heißen nicht Kohlenhydrate! Diese sind “Brennstoff”, und als solcher sollten Sie betrachtet werden. So, wie Sie Ihr Auto auch nur mit dem richtigen Brennstoff füttern, und nicht mit dem billigsten, sollten Sie auch hier wählerisch sein.

Bei den meisten Menschen erfolgt die Energiegewinnung – entwicklungsgeschichtlich bedingt oder auch als Folge jahrelanger Fehlernährung – in erster Linie durch Verbrennung der schnell verfügbaren Kohlenhydrate. In den früher regelmäßig auftretenden Zeiten des Mangels wurde dann die Fettreserven aufgebraucht. Unser Körper war ohne weiteres in der Lage, zwischen den entsprechenden Prozessen umzuschalten.

Der “zivilisierte Mensch” von heute lebt im ständigen Überfluss. Noch nie wurde so viel – und so falsch – gegessen wie heute. Kohlenhydrate en masse, gehärtete und tierische Fette dazu und Bewegungsmangel durch Auto, Rolltreppe, Fahrstuhl & Co.

Folge: Ein Teil der Kohlenhydrate wird verbrannt, der Überschuss in Fett umgewandelt und gespeichert. Die energiereicheren Fette bleiben liegen (z.B. auf Hüfte, Bauch und Beinen). Dies wird dadurch begünstigt, dass bei der Verstoffwechslung der Gruppe der weniger guten Kohlenhydrate (z.B. Gebäck und zuckerhaltige Nahrung) der Insulinespiegel steigt, was die Fette in der Zelle einsperrt. Wird der Insulinspiegel sehr stark und schnell angehoben, kommt es etwas später durch Überkompensation zu einer Unterzuckerung – und damit zu Heißhunger. (Ich hatte doch da irgendwo noch eine Tafel Schokolade…)

Fazit: Sie können und werden mit einem ständig hohen Insulinspiegel nicht abnehmen! Das Fett bleibt eingesperrt und kann nicht verbrannt werden. Überschüssige Kalorien (=Energie) landen zusätzlich im Fettspeicher.

Eiweiße und Fette (und auch die Gruppe der guten Kohlenhydrate!) halten ihren Insulinspiegel niedrig.

Was bedeutet dies, wenn Sie abnehmen wollen?

Bewegen Sie sich! Nordic Walking, Schwimmen oder Joggen, egal, aber werden Sie aktiv, um Ihren Grundumsatz zu erhöhen, das Herz-Kreislaufsystem zu trainieren und Muskeln aufzubauen.
Nach langen Pausen bitte unter Anleitung eines Trainiers!

Trinken Sie viel reines, energetisiertes Wasser!

Decken Sie Ihren Bedarf an guten Eiweißen, Fetten und Vitalstoffen, bleiben Sie dabei aber leicht im Energiedefizit. Der Körper lernt nun wieder, die gespeicherten Fette zur Energiegewinnung zu nutzen.
Ein trainierter Muskel verbrennt Fett sogar, während Sie schlafen!
So lange Sie im Energiedefizit bleiben, nehmen Sie nun zwangsläufg ab, ohne in eine Mangelsituation zu gelangen, ohne Hungerattacken zu entwickeln und ohne “zu leiden”.

Da diese Ernährungsform keine Diät ist, sondern eine praktikable Dauerlösung, bei der Sie weder Hunger noch Entbehrung leiden müssen, gibt es keinen Grund, in die alten und falschen Gewohnheiten zurückzukehren. Sie werden es auch gar nicht mehr wollen! Wenn Sie endlich wieder einmal gespürt haben, was es heißt, voller Energie durch den Tag (und durch die Nacht) zu gehen, wenn die überflüssigen, krankmachenden Pfunde wie von allein purzeln – warum zurück ???

In der Praxis höre ich dann oft die Frage, ob ich denn ein Vertreter der Atkins-Diät sei, weil dieser Mann doch auch so argumentiere.
Ein klares Nein, denn die Atkins-Diät ist voll von tierischen Eiweißen und Fetten und verarmt an Faserstoffen. Selbst wenn Sie damit abnehmen können, sind langfristige Folgen mit großer Wahrscheinlichkeit Übersäuerung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und andere Schäden.

PS: Zu den Themen gute/ schlechte Eiweiße/ Fette/ Kohlenhydrate in Kürze weitere Informationen.

Hier noch die angekündigten Buchtipps. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Umdenken…

Mobilfunk und die Blut-Hirn-Schranke

Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, dass Elektrosmog die Blut-Hirn-Schranke verändert!
Neurochirurg Prof. Leif Salford und Neuropathologe Prof. Arne Brun sowie Strahlenphysiker Dr. Bertil Persson von der schwedischen Universität Lund gelten international als führend, was biologische Wirkungen durch Mobilfunk angeht.
Prof Leif Salford: “ Unsere Forschungen zeigen, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffnet und es so vielen Giften leichter macht, in das Gehirn zu gelangen. Rattengehirne wurden den gleichen Mikrowellen ausgesetzt, die von Handys und schnurlosen digitalen Telefonen ausgehen und im Mikroskop untersucht: Sezierte Rattenhirne weisen als Folge der Mobilfunkstrahlung gut sichtbare Spuren auf: Die Hirne sind übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt. Es tritt Flüssigkeit aus, verursacht eben durch diese elektromagnetische Strahlung. Medikamente und andere Schadstoffe, die sonst nicht durch diese Schranken kommen, finden jetzt den ungehinderten, direkten Weg ins Gehirn mit uneinschätzbaren Folgen. “

Wechselstrom beeinflusst Hirnaktivität
Gepulste Hochfrequenzfelder, wie sie bei Mobiltelefonen nach dem GSM-Standard genutzt werden (900 MHz, moduliert mit Frequenzen von 2, 8, 217 und 1736 MHz), beeinflussen biologische Prozesse im Gehirn, die im EEG messbar sind.
Die Analyse des EEG zeigt eine ungewöhnliche Aktivitätszunahme bei 10-11 Hz und 13,5-14 Hz bereits während der ersten 15-30 Minuten der Exposition.
Strahlungsdosen eines handelsüblichen GSM-Handys können die bioelektrische Hirnaktivität beeinflussen. Auch die elektromagnetische Strahlung des öffentlichen 50 Hz-Stromnetzes ist zellbiologisch relevant.
Epidemiologische Studien der letzten 15 Jahre zeigen einen möglichen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen niederfrequenten Feldern (50/60 Hz) und erhöhtem Krebsrisiko, Leukämie bei Kindern, Gehirntumoren und Brustkrebs bei Erwachsenen.
Sie beeinflussen den Ionenfluss in den Zellen, die Regulations- und Botensysteme der Zelle, die DAN-, RNA- und Proteinsynthese, die Zellteilung und –differenzierung, die Membransignalübermittlung und das Immunsystem.
Vermutlich manipulieren sie auch die Herzfrequenzvariabilität und erhöhen damit das Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen. Zellbiologisch wirksam sind auch elektromagnetische Felder, deren Ursache das 16,66 Hz Wechselstromnetz der deutschen Bundesbahn ist.
Sie beeinflussen den Kalziumionentransport durch die Zellmembranen. Oberwellen des 16,66-Hz-Wechselstroms (50 Hz, 83,33, 116,66) wirken vermutlich krebspromovierend. Elektriker und Lokomotivführer unterliegen einem erhöhten Risiko, einer Degeneration des Nervensystems – die häufigsten sind Parkinson und Alzheimer – zu erkranken.
Das belegen epidemiologische Studien aus den USA und Schweden.  „Dieser elektromagnetische „Lärm“ übertönt das zellinnere Biophotenenfeld und führt zu Fehlern während der Zellteilung und Eiweißsynthese“

(Quelle: Raum & Zeit 12/2002)

Nahrungsergänzungen – Pro & Contra

pills-1442455-640x480Bei Beratungen und Gesprächen zum Thema Vitamine, Enzyme, Mineralien und Spurenelemente höre ich immer wieder den Satz:
„Aber ich esse doch täglich Obst und Gemüse – da sind doch ganz viele Vitamine drin, oder?!“

Meine Antwort lautet dann meist: „Theoretisch schon…“
Wie ist es denn nun wirklich um „unser“ Obst und Gemüse bestellt?
Ein Großteil des kaufbaren Obstes und Gemüses wird im Ausland (Holland, Australien, Neuseeland etc.) in Monokulturen angebaut. Massiv mit Pestiziden und Herbiziden behandelt und später, unreif geerntet,
nach mehr oder weniger langer Transportzeit wird künstlich nachgereift, wobei man wiederum die Hilfe der Chemieindustrie zu nutzen weiß.  Genmanipulation ist inzwischen Alltag und sorgt für die erforderliche lange Haltbarkeit.

Was auf der Ladentheke landen darf, bestimmen lt. EU-Regeln ästhetische Kriterien, wie Größe, Form und Farbe. Wesentliche Dinge, wie z.B. Inhaltsstoffe, Geschmack und Geruch zählen hier NICHT.

  • Wir alle kennen sie – die typisch holländische Tomate: blaß-orange, blasse Tomate Salatblattgeschmacksneutral, mit Duftstoffen nachträglich auf Tomate getrimmt – insgesamt eher der vierte Aggregatzustand des Wassers…
    Wussten Sie, daß ungefähr die Hälfte der ausliegenden Einheitsware älter als ein halbes Jahr ist?
    Was dies für eventuell vorhandene Spuren von Vitaminen und Enzymen bedeutet, zeigt der Ausschnitt aus folgender Studie:
    Ein Vergleich der Nährstoffmengen in Obst und Gemüse in Großbritannien gemäß der dritten Ausgabe von „The Composition of Foods“ (zusammengestellt 1960 von Dr. McCance und Dr. Widdowson) mit den Angaben in der fünften Ausgabe (veröffentlicht 1991 durch die Royal Society of Chemistry und das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung) ergibt: Über diesen Zeitraum von 31 Jahren sank der Anteil von Carotinoiden in Rosenkohl um 50%, in Broccoli um 77%, in Himbeeren um 92,5% und in Bananen um 93%.
    Eine Banane enthielt also 1991 nur noch 7% der Carotinoiden, die 1960 vorhanden waren. 1991 mussten 17 Bananen verzehrt werden, um dieselbe Menge an Carotinoiden zu erhalten wie 1960 mit einer einzigen Banane.
    Der Anteil von Thiamin (Vitamin B1) in Rote Bete sank um 67%; der Niacingehalt fiel in Karotten um 50% und in Rosenkohl um 72%. Der Anteil von Riboflavin (Vitamin B2) sank in Bananen um 43%, in Karotten um 50%, in Kohl um 60%, in Rote Bete um 80% und in Broccoli gar um 99,8%! Broccoli liefert somit praktisch kein Riboflavin mehr.
    Ein Großteil unserer Nahrung wird vor dem Verzehr gekocht, gebraten oder in der Mikrowelle erhitzt. Die lebenswichtigen Enzyme sterben aber bereits bei ca. 40°C ab…
    Unser Bedarf und Verbrauch an Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Enzymen ist in den letzten zwanzig Jahren sprunghaft gestiegen.
    Gründe dafür sind u.a.:
  • Chemikalien, die wir tagtäglich mit der Luft, dem Wasser und der Nahrung aufnehmen
  • radioaktive Belastung, die keine Landes- oder Kontinents-Grenzen kennt und sogar in der Antarktis nachweisbar ist
  • Elektrosmog, der uns vom Schlafzimmer (Funkwecker) bis in den Alltag (Handy und PC) hinein begleitet
  • eine zunehmend hektische Lebensweise, die von Terminen und Verpflichtungen geprägt ist.Meine Erfahrung aus dem Praxis-Alltag zeigt: Bei nahezu allen Patienten ist ein Mangel an Vitaminen, Enzymen, Mineralien und Spurenelementen erkennbar.
    Chlorophyll
    Mit dem gezielten Einsatz von Nahrungsergänzungs-Präparaten lassen sich eine Vielzahl von Beschwerden günstig beeinflussen. Das Allgemeinbefinden verbessert sich spürbar und sichtbar
    Laborwerte verbessern sich wieder.
    Der Markt wird derzeit mit einer Unmenge von Präparaten überschwemmt, die sich in den Inhaltsstoffen, der Verarbeitung, der Produktphilosophie und somit in ihrer Qualität und dem Preis deutlich unterscheiden. Bei der Auswahl sollte man sehr genau auf folgende Kriterien achten:
  • Arzneimittelqualität, damit die deklarierten Inhaltsstoffe sowie rückstandsfreie Qualität garantiert sind
  • Kaltherstellung, um die verwendeten pflanzlichen Inhaltsstoffe „am Leben zu erhalten“
  • höchstmögliche Bioverfügbarkeit, denn was nützt beispielsweise eins der gern verschriebenen Kalziumpräparate, wenn der Körper dieses nur zu 10 oder 20% verwerten kann…
  • natürlicher Verbund der Inhaltsstoffe, weil es zwischen den einzelnen Bestandteilen wichtige Wechselwirkungen gibt
  • Verzicht auf künstliche Konservierungsstoffe, künstliche Süßstoffe, Geschmacks- oder Farbstoffe, Zucker und bekannte Allergieauslöser, wie z.B. Weizen und Gluten
  • Hersteller mit langjähriger Erfahrung, denn „Trittbrettfahrer“ gibt es viele.Es gibt leider nur wenige Hersteller, die all diese Anforderungen erfüllen können. Auf Wunsch berate ich Sie diesbezüglich gerne.
    In regelmäßigen Abständen wird von Seiten bestimmter Interessengruppen immer wieder vor der Gefährlichkeit von Vitamin-Überdosierungen gewarnt. Nach meinem Wissensstand basieren die dafür herangezogenen Studien auf dem Einsatz von Monopräparaten und können in dieser Form nicht auf hochwertige Kombinationspräparate übertragen werden.
    Des weiteren steht die Überdosierungs-Panik im Widerspruch zu den Erkenntnissen von Vitaminforschern und Therapeuten aus aller Welt.
    Aus eigener Erfahrung, mit unterschiedlichen Präparaten und Höchstdosierungen über mehrere Monate hinweg, konnte ich keine der angekündigten Überdosierungserscheinungen feststellen.
    In der Praxis war zu beobachten, daß diverse Therapien mit der gezielten Unterstützung durch Nahrungsergänzungs-Präparate schneller und effektiver verliefen bzw. überhaupt erst „griffen“.
    Nahrungsergänzungs-Präparate können und sollen eine vernünftige Ernährung nicht ersetzen, tragen jedoch, nach derzeitigem Wissensstand und meinen bisherigen Erfahrungen, maßgeblich zu mehr Gesundheit, Wohlgefühl und Lebenskraft bei.

Elektro-Smog

E-Smog-Mast mit Überlast

Flatrate oder Download 🙂

Der Ausdruck „Elektrosmog“ ist ein Kunstwort, wobei sich der Wortbestandteil „smog“ aus den beiden englischen Worten Smoke (Rauch) und Fog (Nebel) zusammensetzt.

„Smog“ bedeutet hierbei im weitesten Sinne „Dreck“.
Elektrosmog ist also eine Umweltverschmutzung durch technisch erzeugte elektromagnetische Felder.
Tausende von Jahren lebte der Mensch in Einklang mit der Natur und hat sich ihren überwiegend gleichförmigen und breitbandigen elektrischen und magnetischen Feldern angepasst, ja benötigt diese sogar zum Funktionieren des menschlichen Daseins.
Natürliche elektromagnetische Felder (EMF) stimulieren und ordnen mit winzigsten Intensitäten all unsere biologischen Abläufe.
Auch Tiere, wie z.B. Vögel, Delphine oder Wale sind auf die natürlichen Erdmagnetfelder angewiesen. Werden diese Felder gestört, kommt es immer wieder vor, dass diese hochsensiblen Tiere ihre Orientierung verlieren und ganze Herden hilflos irgendwo am Strand verenden.
Versuchstiere, die durch besondere Konstruktionen (Bleiplatten und andere Materialien) komplett von der kosmischen Strahlung abgeschnitten wurden, verendeten innerhalb kurzer Zeit!
Quellen dieser uns umgebenden elektromagnetischen Felder sind sowohl natürlicher als auch technischer Art:

1. natürliche Quellen: die Sonne mit ihrem Licht, das statische elektrische Feld über der Erdoberfläche (bildet sich zwischen Erdboden und der elektrisch gut leitfähigen lonosphäre – beim Gewitter können wir es sehen)
2. technische Quellen: alle häuslichen, betrieblichen und militärischen Elektro-Geräte und Einrichtungen produzieren elektromagnetische Wellen u.a. durch folgende Geräte bzw. Technologien:

  • Stromversorgung durch Hoch- und Niederspannungsleitungen
  • DECT- bzw. ISDN-GAP-Technologie für schnurlose Telefone
  • Mobilfunksendemasten und Mobilfunksatelliten, Richtfunk
  • Radaranlagen der zivilen und militärischen Luftfahrt
  • Satelliten zur Erkundung/Kontrolle der Erdoberfläche (zivile und militärische)
  • bei (schnurloser) Datenübermittlung (WLAN)
  • Flugsicherung und andere Bereiche des zivilen Radars
  • Militärische Radaranlagen, Überwachungssatelliten
  • Rundfunk und Fernsehen
  • Mikrowellen-Kochgeräte
  • Polizei-, Taxi-, Verkehrsfunk, Walkie-Talkies
  • Leuchtstoffröhren und Halogenlampen
  • Alufolien im Dach (Wärmeisolierung)
  • Motor-Betten, Elektro-Heizkissen und -Decken
  • Trafos (auch kleine) und Transformatoren-Häuschen
  • Eurosignal und andere Rufeinrichtungen
  • Funktelefone
  • Hausüberwachungsanlagen, Baby-Überwachung
  • funkgesteuerte Wetterstationen und Funkwecker
  • elektrische Lenksysteme von Raketenwaffen und Raketenabwehr
  • elektrische Haushaltsgeräte
  • Fotokopierer
  • Bahnanlagen
  • große Lautsprecherboxen

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen  Die technischen Felder sind fast immer sehr viel höher als die in der Natur und im Menschen vorkommenden Felder.
Lange Zeit wurde der Einfluss dieser Felder auf den menschlichen Organismus als nicht existent angesehen. Seit ca. 15 Jahren gewinnen jedoch immer mehr Wissenschaftler die Erkenntnis, dass bereits schwache elektromagnetische Felder in bioelektrische Prozesse des Organismus eingreifen und akute Gesundheitsschäden verursachen können.
Im Alltag dürfte Elektrosmog, verursacht durch eine Netzfrequenz von 50 bzw. 60 Hz, die dominanteste Rolle spielen. Im Gegensatz zum „normalen“ Smog, den wir jedes Jahr von neuem in den Städten riechen und sehen können, ist Elektrosmog nicht durch unsere Sinnesorgane erfassbar. Dies macht ihn besonders gefährlich.

Dr. Nell Cherry Enviromnental Management and Design Division p.o. Box 84 Lincoln University Canterburry New Zealand  26.August 2000  Neil.Cherry@ecan.govt.nz
Zur derzeitigen Situation:

Tausende Menschen nutzen Tag für Tag stundenlang ein Schnurlostelefon. Damit setzen sie eines der sensibelsten Organe, ihr Gehirn, einer stärkeren Belastung aus, als dies selbst beim Militärpersonal bei Reparaturarbeiten von Radareinrichtungen der Fall war. Gerade diese Militärangestellten zeigen eine signifikante Zunahme von Krebs und vielfältigen sonstigen Erkrankungen. Selbst niedrige Strahlenpegel im Umkreis von 10 km von Rundfunk- und Fernsehtürmen lassen eine signifikante Zunahme von bösartigen Tumoren beobachten.  Analoge Handys wenden ein analog moduliertes RF/MW (Rundfunk-Mikrowellen)-Signal ähnlich den Radio- oder Fernsehwellen an.  Die digitale Handytechnologie arbeitet mit gepulsten RF/MW-Signalen ähnlich dem Radar. Die biologischen und epidemiologisch zu beobachtenden Effekte von elektromagnetischer Strahlenexposition zeigen über das ganze Spektrum hin gleiche oder ähnliche Wirkung.  Viele Menschen telefonieren zudem während des Autofahrens. Aufmerksamkeitsverlust und neurologische Strahlenbelastung des Gehirns von Handynutzem erhöhen erheblich die Unfallhäufigkeit. Selbst kleine Kinder und Teenager werden bereits zu intensiven Handynutzern, obwohl ihr Gehirn und Körper noch weitaus verletzlicher ist als das der Erwachsenen.  Wenn Krebs und neurodegenerative Erkrankungen mit einer Verzögerung von Jahrzehnten in Erscheinung treten, dann wird es zu dem Zeitpunkt, an dem diese unliebsamen Effekte offenkundig werden, für Tausende von Menschen zu spät sein.  Wachsende Aufmerksamkeit erfährt die Mobilfunkbeeinflussung bereits bei Herzschrittmachern. Wenn Handysignale in der Lage sind, elektronische Schrittmacher zu irritieren, dann ist es natürlich mehr als wahrscheinlich, dass sie auch das menschliche Herz stören können, insbesondere wenn dies zu Rhythmusstörungen neigt.

Diese biologischen und gesundheitlichen Effekte stehen im Einklang mit der biologischen Erkenntnis, dass Gehirn, Herz und Zellen auf elektromagnetische Signale empfindlich reagieren, da sie selbst elektromagnetische Impulse für ihre Regulation, ihre Kontrollfunktionen und natürlichen Prozesse verwenden, eingeschlossen solcher, die wir mit EEG und EKG registrieren können.
Insofern besteht eine überwältigende Evidenz, dass elektromagnetische Strahlung gentoxisch (Erbgut spaltend) sind, das Zellionenmilieu verändern, ebenso aber auch Neurotransmitter und Neurohormone mit den Signalimpulsen von Hirn und Herz kollidieren und krebsfördernd wirken.

„Offizielle Mobilfunk – Forschung“
Seit Jahren haben die Mobilfunkgesellschaften und staatlichen Stellen versichert, dass Mobilfunk gesundheitlich absolut sicher sei.
Sie behaupten, dass die speziell beim Mobilfunk verwandten Strahlen nicht vergleichbar wären mit irgendwelchen anderen Funkwellen, weswegen diesbezügliche frühere Forschungsergebnisse auf Mobilfunk nicht anwendbar seien. Zudem verweisen sie auf fragwürdige Überprüfungs-Teams, die natürlich keine Resultate für schädliche biologische und gesundheitliche Effekte finden (dürfen).
Die Hochfrequenzforschung wird fast ausschließlich von der Industrie bezahlt. Die Studien werden von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und vor allem der ICNIRP (Internationale Strahlenschutzkommission) ausgewertet und die ICNIRP empfiehlt Grenzwerte, die von nationalen Gremien übernommen werden.  Aber selbst der Umweltausschuss des EU-Parlaments wirft in seinem Beschlussentwurf für den 8.3.99 der EU und der WHO vor, bislang die Ergebnisse einer großen Zahl wissenschaftlicher Publikationen ignoriert zu haben.
Noch deutlicher schreibt der Wissenschaftler Dr. Neil Cherry, Lincoln Universität Neuseeland, der die Arbeitsweise der ICNIRP untersucht hat. „Ich zeige klar und schlüssig auf, dass hier eine Voreingenommenheit besteht gegen die Entdeckung und die Anerkennung von schädlichen Wirkungen, die so weit geht, dass die vorhandenen wissenschaftlichen Studien, welche diese Wirkungen beweisen, ignoriert werden, und diejenigen, die man ausgewählt hat, werden falsch dargestellt, falsch interpretiert und falsch gebraucht.
Die ICNIRP-Bewertung von Wirkungen (1998) wurde durchgesehen und als ernsthaft fehlerbehaftet befunden, sie enthält ein Muster von Voreingenommenheiten, bedeutenden Fehlern, Weglassungen und absichtlichen Verdrehungen.“
Die ICNIRP wird von offiziellen Stellen als unabhängig dargestellt.
Dies trifft nicht zu. Auch wird die ICNIRP oft als offizielles Organ der WHO dargestellt. Dabei hat in einem Schreiben der WHO sich diese von der ICNIRP distanziert, indem sie schreibt: „Die ICNIRP ist weder eine UNO- noch eine WHO-Organisation, sondern eine private Nichtregierungsorganisation.“

Somit wird klar, dass unsere Grenzwerte auf den Vorgaben  eines 16-köpfigen privaten Clubs beruhen!
„Ich halte den Grenzwert für ausreichend“, sagt SSK-Mitglied Jürgen Bernhardt. „Wir verdächtigen Magnetfelder zwar, Krebs zu erzeugen, aber wir kennen keinen biologischen Auslösemechanismus.“ (Focus 48-2001)

Die weltgrößte Studie über die Gefährdung durch Mobilfunkbasisstationen wurde vom bayrischen Umweltministerium 1998 in Auftrag gegeben. Im Nov. 2000 war sie fertig und belegt die Schädlichkeit des Mobilfunks. Ein Beispiel, wie die Politik versucht, diese Forschungsergebnisse zu vertuschen, gibt Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf:   Dr. Christoph Wenzel, Fachtierarzt für Verhaltenskunde, untersuchte in der für die Rinderstudie gebildeten Arbeitsgruppe unter Prof. Dr. Jürgen Unshelm, Universität München, das Verhalten der Rinder unter Mobilfunk-Exposition auf 38 Bauernhöfen in Bayern und Hessen.  Auszüge aus Interviews: (Hörfunk BR 2, – Das Notizbuch – 11.01.2001)  Umweltminister Werner Schnappauf: „Im Ergebnis haben die Forscher keinen Zusammenhang festgestellt zwischen der  Strahlung, die von Mobilfunkantennenanlagen ausgeht und einem veränderten Verhalten, der Gesundheit von Rindern.“  Antwort von Dr. Christoph Wenzel: „Die Interpretation ist falsch! Es steht im Prinzip genau das Gegenteil in unserem Bericht. In einer 8-stündigen Expertenrunde im November im Bayerischen Umweltministerium haben wir uns auf einen Kernsatz verständigt, nämlich, es darf keine Entwarnung gegeben werden. Dieser Kernsatz findet sich nun nicht in dem Resümee des Bayerischen Umweltministeriums, das man im Internet nachlesen kann. Wir haben einen Zusammenhang zwischen der Strahlung, die von  Mobilfunksendeanlagen ausgeht und dem Verhalten der Tiere gefunden.  Wir haben beobachtet, dass das Wiederkäuverhalten von Rindern und auch das Liegeverhalten verändert ist und zwar bei denen, die einer Strahlung ausgesetzt sind, und wir interpretieren diese Veränderungen als chronischen Stress. Unterstützt wird diese Interpretation durch die Veränderung des Stresshormons  Cortisol, das wir untersucht haben. Zum anderen haben die Kollegen in Gießen bei der Blutuntersuchung Veränderungen bei Parametern, die auf Erbgutschäden hinweisen, als auch bei Parametern, die das Immunsystem betreffen, gefunden. Außerdem durch eine epidemiologische Erhebung konnten sie vermehrt Missbildungen und Aborte bei exponierten (bestrahlten) Betrieben feststellen…“  (Fachzeitschrift, – Leben auf dem Land – Ausg.1/2001 Lizenz zum Krankmachen)  Dr. Christoph Wenzel: „Wir gehen mit einer gefährlichen Geschichte um. Unsere Ergebnisse sollten daher die Verantwortlichen in Politik und Industrie zu einer entschiedenen Reaktion veranlassen.“

Stellt sich die Frage, was jeder von uns dagegen machen kann?
Funkmast umhauen, Nachbars WLAN wegdiskutieren, Strom abschalten?
Funktioniert erfahrungsgemäß nicht.
Eine Lösung findet Ihr (in Kürze) hier: „E-Smog  – Die Lösung“

Quellen u.a.:

Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung, insbesondere durch Rundfunk- und Radarsignale:

  • Änderungen der Gehirnaktivität, feststellbar im EEG sowie der Reaktionszeit, mit Symptomen wie Gedächtnisverlust, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Konzentrationsschwäche, Schwindel (als Mikrowellensyndrom), beschrieben etwa durch Gordon (1996), Deroche (1971), Moscovici u.a. (1974), Lilienfeld u.a. (1978), Shandala u. a. (1979), Forman u. a. (1982), Frey (1998).
  • Verschlechterung des Schlafs und der Lernfähigkeit, Altpeter u.a. (1995), Kolodynski und Kolodynska (1996).
  • Erhöhte Durchlässigkeit der Bluthirnschranke (als Ursache für Kopfschmerzen), Frey u.a. (1975), Alberts (1977, 1978) und Oscar und Hawkins (1977).
  • Veränderung der GABA (Gamma-Amin-Buttersäure im Himstoffwechsel), Kolomytkin u. a. (1994).
  • Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen, Alzheimer eingeschlossen, Sobel u.a. (1995, 1996), Savitz u. a. (1998 a,b).
  • Hochsignifikante Permeabilitätssteigerung der Bluthirnschranke bei 915 MHz-Strahlung, Salford u.a. (1994).
  • Veränderung des Blutdrucks und des Herzrhythmus (Pulsschlag-Veränderung) sowie vermehrte Herzerkrankungen, Forman u.a. (1996), Hamburger, Logue und Silverman (1983), Bortkiewicz u.a. (1995, 1996, 1997) und Smigielski u.a. (1998), Savitz u.a. (1999).
  • Erhöhung des Selbstmordrisikos, Baris und Armstrong (1990), Perry at al (1991), Van Wijngarden u.a. (2000).
  • Schwächung des Immunsystems, Quan u.a. (1992), Dmoch und Moszczynski (1998), Bruvere u. a. (1998).
  • Reduzierung die Spermienzahl, Weyandt u.a. (1996), vermehrt Fehlgeburten und angeborene Missbildungen, Kallen u.a. (1982), Larsen u.a. (1991), Ouellet-Hellstrom und Stewart (1993).
  • Vermindert Melatonin- und verändert den Calcium-Ionen-Spiegel, Abelin (1999), Burch u.a. (1997, 1999), Bawin und Adey (1976), Blackman u.a. (1988, 1989, 1990).
  • Vermehrt Hitzeschockproteine bei bereits extrem niedriger Belastungsgrenze in hochreproduzierbarer Weise, wobei sich zeigt, dass sie nicht durch Hitze stimuliert werden, sondern als Reaktion auf toxische Proteinreaktionen, Daniells u.a. (1998), nachweisbar bis auf 0,001 W/Kg. (340 nW/cm2 bei 750 MGH Mikrowellenexposition), de Pomerai (2000).
  • Bricht DNA-Stränge, beschädigt Chromosomen, verändert „GEN-Abschrifts-Aktivitäten“ (Störung der „identischen Replikation der Gene“), und fördert krebserzeugende Zellen. Lai und Singh (1995, 1996, 1997), Garaj-Vrhovac u.a. (1990, 1991, 1992, 1993, 1999), ViJayalaxmi u.a. (1997), Philips u.a. (1992, 1993) und Valcer-Kubiczek und Harrison (1991).Verstärkt den Zelltod dosisabhängig in Bezug auf Strahlungsstärke und Intensität, Garaj -Vrhovac u. a. (1992).
  • Verstärkt Zellwucherung dosisabhängig bezüglich der Expositionszeit, Mattei u.a. (1999)
  • Verstärkt die Ornithin-Decarpoxylase-Aktivität, als Maß der Zellproliferationsrate (Zellteilung), Byus (198 8), Litovitz u. a. (1997).
  • Vermehrt freie Radikale, Phelan u. a. (1992).
  • Vermehrt das Auftreten vieler Arten von Krebs, eingeschlossen Leukämie, Hirntumore, Hodenkrebs, Brustkrebs, Robinette u.a. (1980), Milham (1985, 1988), Szmigielski (1996), Hocking u.a. (1996) Dolk u.a. (1997 a,b) Beall u.a. (1996), Grayson (1996), Thomas u.a. (1987), Litienfeld u.a. (1978), Zaret (1989), Davies und Mostofl (1993), Hayes u.a. (1990), Tynes u.a. (1996), Cantor u.a. (1995).

Trennkost im Fadenkreuz der DGE

Den folgenden Artikel habe ich bereits 1998 im Netz gefunden. Die Quelle ist höchstwahrscheinlich „Schrot & Korn“, leider konnte ich den Original-Artikel für einen Link nicht mehr finden.
Die Erkenntnisse und Erfahrungen über die Trennkost an sich sind nicht ganz neu, besonders interessant finde ich hier vielmehr die Einschätzung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Die DGE fällt immer wieder dadurch auf, dass sie an längst überholten bzw. mehrfach widerlegten Prinzipien festhält. (Dazu folgen später noch Beispiele, die für sich sprechen.) Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass von hier die „offiziellen Ernährungsempfehlungen“ kommen und die Bundesregierung „wissenschaftlich beraten“ wird, stellt sich die Frage, wessen Interessen von der DGE tatsächlich vertreten werden.
Sehen Sie sich einfach die unten aufgeführten Argumente der DGE gegen die Trennkost an! Entweder hat sich hier die DGE mit dem Thema noch gar nicht oder unzureichend beschäftigt – was dann sehr traurig ist – oder hier werden absichtlich Falschaussagen getätigt – was wiederum verwerflich wäre. Aber lesen Sie selbst…
Trennkost erlebt Boom
Gegen eine negative Beurteilung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) wenden  sich Vertreter der Hayschen Trennkost.
Hofheim/Taunus, 25. Mai.

Trennkost ist eine Ernährungsform, bei der Kohlenhydrate und Eiweiss nicht mit derselben Mahlzeit aufgenommen werden. Sie erlebt zur Zeit einen regelrechten Boom. Mit Recht, meint die Internationale Gesellschaft für Haysche Trennkost (IGHT). Mit dieser Ernährungsweise würden nicht nur hartnäckige Zivilisationsbeschwerden verschwinden,  sondern auch ungeliebte „überflüssige Pfunde“. Selbst extremes Übergewicht lasse sich mit ihr beseitigen.
Warum dies so ist, erklärt IGHT-Präsident Dr. Thomas Heintze:
„Die Trennkost hat prophylaktische Eigenschaften, die Stoffwechsel und vegetatives Gleichgewicht günstig beeinflussen.“ Sie bringe eine sehr gute Entwässerung und dadurch Entlastung von Nieren, Herz und Kreislauf. Damit verbunden sei eine schonende Gewichtsabnahme.
Zudem verstärke diese Ernährungsform die Wirkung von Herzmitteln und anderen Medikamenten, so dass man deren Dosis verringern könne. Hinzu komme, dass durch das getrennte Essen die Verdauungsphase verkürzt werde, Ermüdung und Schlappheit nach den Mahlzeiten würden ausbleiben. Dies wirke sich besonders positiv bei Sportlern aus.
Insgesamt ist die Ernährungsempfehlung von Hay ist nicht als eine  Diät gedacht, sondern als eine vollwertige, vitamin-, enzym – und mineral- stoffreiche Ernährung. Sie soll nicht nur für eine Übergangszeit, sondern zeitlebens praktiziert werden.

Heintze weist die Beurteilung der Trennkost durch die DGE (die, wie bereits erwähnt, die offiziellen Ernährungsempfehlungen herausgibt und die Bundesregierung wissenschaftlich berät), in mehreren Punkten zurück.

  • Die DGE meint: Die Trennung der Eiweisse von den Kohlenhydraten  innerhalb einer Mahlzeit ist unsinnig, da das Enzymsystem unseres Magen-Darm-Traktes  so angelegt sei, beides problemlos verdauen zu können. „Dies  entspricht nicht den Tatsachen“, hält Heintze dagegen. Sonst  wären die Milliarden-Umsätze der Pharmazie mit säurehemmenden Mitteln für den Magen sowie mit Abführmitteln für den Darm nicht zu erklären. Nur weil die Normalkost so säurelastig sei, würden derart viele Medikamente verordnet.
  • Die DGE schreibt: „Trennkost sichert keine ausreichende Versorgung der Nährstoffe“. Auch dies sei unwahr, widerspricht Heintze. Denn auf dem Speiseplan des Trennköstlers seien sämtliche Nahrungsmittel zu finden, eben nur in geordneter Harmonie.
  • Dritter Punkt: „Eine basenüberschüssige Kost bringt keine nachweisbaren gesundheitlichen Vorteile“, urteilt die DGE.
    Demgegenüber berufen sich die Trennköstler auf Forschungen des Nobelpreisträgers Professor Warburg.
    Dort werde nachgewiesen, dass Krebs die Säurekrankheit Nummer eins darstelle. Es bleibe eine unbestreitbare Tatsache, dass Krankheiten in einem sauren Milieu leichteres Spiel hätten als in einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.
    © verlag gesund essen 1998

Ernährung

Es ist mir bewusst, dass ich im folgenden bisweilen gegen “allgemeines Grundwissen” verstoße. Das gilt insbesondere für das Thema Ernährung.
Diese Kollision mit Bekanntem ist normal, denn es handelt sich um meine eigenen Erfahrungen und Meinungen. Diese Kollision ist aber gleichzeitig Absicht. Es kommt mir nicht darauf an, irgend  jemanden von meinen persönlichen Einstellungen überzeugen zu wollen. Ich möchte aber  nachdenklich machen. Erst wenn alte Glaubenssätze in Frage gestellt werden, entsteht Platz für Neues.

Die folgenden Zeilen sollen darum vor allem als Anregung dienen, alte Denkstrukturen und Gewohnheiten abzulegen. Vergessen wir doch einfach einmal alles, was uns von klein auf eingetrichtert wurde und immer noch wird:

  • „Morgens wie ein König essen, mittags wie ein Edelmann und abends wie ein Bettler“
  • „Eine warme Mahlzeit am Tag braucht der Mensch“
  • „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“
  • „Mit Zucker lacht das Leben“
  • „Jaja die Milch macht’s“ (Insbesondere die Extraportion)
  • „Kühe sind lila“

Bei allen Informationen sollten wir immer hinterfragen, WER sie uns liefert und was die eigentlichen Interessen sein könnten, die dahinterstecken. Lassen wir uns dabei nicht von wohlklingenden Namen täuschen, wie etwa „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“.
Ein Blick in den Bücherwald zeigt bereits, daß es ungefähr so viele ultimative Richtlinien zur Ernährung gibt wie Bücher. Jeder der Schreiber  verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse, gleichzeitig widersprechen sich die Ratgeber und Diäten mitunter dermaßen, daß es nur so eine Pracht ist. Die Spanne reicht ja in der Tat von „Fastenratgeber“ und „Apfelkur“ bis zu „Tortendiät“ und „Gesund abnehmen durch noch mehr essen“. Jedem sein Buch, fällt mir da ein und der Rat von Rüdiger Dahlke, alle verfügbaren Bücher zu lesen und dann zu essen, was einem (noch) schmeckt.
Was also tun???
Der Informationen gibt’s genug – nun kömmt’s drauf an, Spreu von Weizen zu trennen. Hierbei hilft uns, wie so oft, ein Blick in die Natur, in die Anatomie und Physiologie, der unvoreingenommene Verstand und Selbstverantwortung. Denn der Rest ist Ausprobieren und eigene Schlüsse ziehen.
Der einzige Indikator, der eine verläßliche Aussage liefert, ist und bleibt der eigene Körper, das eigene Wohlbefinden.

Und hier nun meine Ansichten zu diversen ernährungsrelevanten Themen und einigen der oben  genannten Märchen, Mythen und Legenden.

An dieser Stelle verweise ich wiederholt auf einen meiner Lieblinks , wo weitere interessante Informationen zum Thema Ernährung zu finden sind.
Übrigens: Der obige Verschreiber “Lieblinks” ist Absicht – ein Konglomerat aus “Lieblings” und “Links”, welches elegant das Deutsche und das Englische verbindet und bei der Aussprache weniger an einen Sprachfehler erinnert. “Lieblinks” geht mit großer Wahrscheinlichkeit eines Tages ebenso in den allgemeinen Sprachgebrauch ein wie “Ich habe fertig” oder “Da werden Sie geholfen.”

Man sollte Humor einfach nicht immer so ernst nehmen…

Gefahr und Nutzen des Hungerns

ANAHEIM, General-Anzeiger Montag 25.Januar 1999 Panorama S.35
Nahrungseinschränkung weckt die Lebensgeister
STUDIE Untersuchungen an Menschen in der Biosphere 2

Die „ewige Jugend“ kommt allein durch Verzicht und lässt sich mit Pillen nicht erkaufen. Das gelte für den Menschen ebenso wie im Tierreich, bekräftigten US-Forscher im kalifornischen Anaheim.

Je magerer die Ernährung, desto länger und gesünder lebe man – echte Mangelernährung ausgenommen. Dies untermauerten mehrere Studien, die Experten jetzt auf der 151. Jahrestagung des Amerikanischen Verbandes  zur Förderung der Wissenschaft (AAAS) vorstellten. Die AAAS gilt als weltgrösste Informationsbörse für Forscher der verschiedensten Disziplinen.
Professor Roy Walford, Pathologe der Universität von Kalifornien in Los  Angeles (UCLA), untermauerte mit Daten von den acht Teilnehmern der experimentellen „Biosphere 2“, was von Mäusen, Ratten und Affen bereits bekannt war. Die Studie sei ein wichtiger wissenschaftlicher Nachweis dafür, dass es auch Menschen hilft, wenn Schmalhans ihr Küchenmeister ist. Die Bionauten, darunter Walford selbst, lebten zwei Jahre lang von der Aussenwelt isoliert unter der berühmten Glasglocke bei Tuscon (Arizona). Auf ihren Tisch kam nur das, was sie selbst anpflanzten.
Ihr Speiseplan bestand aus frischem Gemüse, Früchten und Körnern, hin und wieder einem Ei oder selbstgemolkener Ziegenmilch. Trotz harter körperlicher Arbeit gab es durchschnittlich nur karge 1.800 Kalorien pro Tag. „Wir waren immer etwas hungrig“, räumte der Mediziner ein.
Die vier Männer und vier Frauen verloren zwischen 18 und 10 Prozent ihres Gewichtes. Der Stoffwechsel verlangsamte sich, sagte Walford. Die Körpertemperatur sank um mehr als ein Grad, der Blutdruck war um 20 Prozent geringer als zuvor. Regelmässige Tests von Cholesterin und Blutfetten zeigten Traumwerte an, und die Risikofaktoren für Diabetes und Blutzucker verringerten sich um 30 Prozent.
Durch den Abbau überschüssiger Pfunde wurden aber auch giftige Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und anderen Umweltgiften im Körper freigesetzt, die sich mit Vorliebe in Fettpölsterchen ablagern. Walford registrierte im ersten Jahr des „Biosphere 2“ – Experimentes erhöhte Giftwerte im Blutstrom aller Bionauten. Erst im zweiten Jahr gingen die Werte langsam zurück.
Das Ergebnis entsprach genau dem, was andere Forscher schon bei Tieren beobachtet hatten, ergänzte James Nelson von der Universität Texas in San Antonio. Je weniger Nager und Affen zu essen bekommen, desto seltener erleiden sie Krebs, Autoimmunkrankheiten, Diabetes und Herzversagen. Gleichzeitig wächst ihre Lebenserwartung, was eine Studie an Mäusen zeigte. Der lebensverlängernde Effekt nimmt parallel zum Hunger zu, erläuterte Walford.
dpa

Eine Ergänzung meinerseits: Die Forscher atmeten während des Versuchs gefilterte Luft, tranken absolut reines Wasser und lebten insgesamt in sprichwörtlich „paradiesischen Zuständen“. (Jedenfalls in dieser Hinsicht…)
Die anschließenden Untersuchungen zeigten nicht nur die o.g. Normalisierung der Blutwerte. Es stellte sich heraus, dass die Körperzellen der Teilnehmer sich so weit regeneriert hatten, dass sie durchaus wieder in der Lage gewesen wären, ca. 140 Jahre alt zu werden. Dies ist das von der Natur geplante Alter für den Menschen, dem sich der Tod durch Altersschwäche anschließen sollte!
Zum Vergleich: Der Deutsche wird statistisch ca. 75 Jahre alt – und verbringt das letzte Drittel mit mindestens einer chronischen Krankheit. Und an Altersschwäche stirbt aus unserer Generation kaum noch einer…

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