DECT und WLAN

DECT-Telefone – schnurlose Zeitbomben?

Schnurlos ist “IN”, schnurlos ist praktisch und schnurlos ist auch gar nicht mehr teuer. Grund 2 und 3 waren auch für mich vor ein paar Jahren der Anlass, mich mit einem Zweitapparat auszurüsten, der es mir erlaubt, während des Telefonierens den Raum zu wechseln, im Freien das Klingeln zu hören und insgesamt mehr Komfort zu genießen.

Wurden auch Sie vom freundlichen Fachverkäufer gut beraten? Schnurlos, abhörsicher, rauscharm, fantastische Reichweite… Der Hersteller z.B. die Firma Siemens? Dann haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit ein schnurloses Telefon nach DECT-Standard.

DECT und GAP- wie modern das klingt…

Herzlichen Glückwunsch – Sie sind damit stolzer Besitzer eines “Sendemastes” in den eigenen vier Wänden. Eines Senders, der Sie rund um die Uhr – 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche – mit gepulster digitaler Strahlung bombardiert. Egal, ob Sie gerade telefonieren oder nicht.
Mit einer Sendeleistung, die sogar die eines Sendemastes in den Schatten stellt (siehe Öko-Test) und u.U. auch die Nachbarn mit gepulster digitaler Strahlung “versorgt”.

Trösten Sie sich – auch ich hatte mir einst ein solches modernes DECT-Telefon gekauft…

Nur wenig später stieß ich auf die Homepage der Bürgerwelle http://buergerwelle.de/de/.
Diese Seiten lege ich Ihnen sehr ans Herz. Nehmen Sie sich Zeit und sehen sich dort in Ruhe um.
Die Seiten werden ständig erweitert, es lohnt sich also, immer wieder einmal dort nachzublättern.
Ich selbst wollte es anfangs kaum glauben. Weitere Recherchen und ein Blick hinter die Kulissen der angewandten Technologien belehrten mich dann schnell eines Besseren.

Folgendes Gefahrenpotenzial kann (und sollte) angenommen werden:

Basisstation = Sendemast: Die von den Geräten ausgesendeten gepulsten Strahlen beeinträchtigen das Nerven- und Hormonsystem des Menschen
sie fördern Erbgutschäden und Krebs
in vielen Fällen können durch die gepulsten elektro- magnetischen Wellen der Basisstationen unerklärliche Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, nervöse Überreiztheit und Schlafstörungen hervorgerufen werden. (Untersuchungen der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmog-Forschung IGEF, ehemaliger Link leider nicht mehr aktiv)
die Belastung mit freien Radikalen steigt an
Studien, die dies bestätigen, werden z.T. unterschlagen, verharmlost oder verfälscht wiedergegeben (dies gilt auch und besonders für das Thema “Mobiltelefone!”)
Die Hersteller sind NICHT daran interessiert, Ihnen diese Informationen zukommen zu lassen.

Verharmlosend heißt es dann meist: “Es wird vermutet, dass,…”, “…stehen im Verdacht,… hervorzurufen”
Es werden ebenso gern Gegenstudien genutzt, um das Gegenteil zu behaupten. Diese Studien werden u.a. mit genmanipulierten Mäusen durchgeführt…
Dem gegenüber stehen Erfahrungsberichte von Therapeuten, Wissenschaftlern, Baubiologen, Elektrosmog-Geschädigten und – nicht zuletzt – der gesunde Menschenverstand.
Ich persönlich gehe vom “worst case”, dem ungünstigsten Fall, aus, denn ich habe keine Lust, darauf zu warten, dass eines Tages zugegeben wird, “…dass man nun doch davon ausgehen müsse. Ahnen hätte man es leider vorher nicht können…”
Siehe hierzu auch die kleine Nachlese am Ende dieser Seite.
Und: Im Gegensatz zur Ernährung bin ich bei diesem Thema nicht nur für mich verantwortlich, sondern auch für all jene, die mit mir unter einem Dach leben – oder im unmittelbaren “Dunstkreis”!

Gibt es denn nun eine schnurlose Alternative?
Die gute Botschaft: JA. CT1+ und CT2+ sind Standards, die auf einer analogen Technologie beruhen. Die Wirkung dieser Strahlung ist weniger schädlich als die der beschriebenen gepulsten digitalen. Außerdem wird hier nur während des Telefonierens gesendet.
Nun auch die schlechte Botschaft: CT1+ und CT2+ werden voraussichtlich im Jahr 2009 verboten werden. Man brauche die Frequenzbänder, heißt es… Wer die Zeit bis dahin dennoch nutzen möchte:

Mir bekannte Hersteller von CT1+ – Geräten:

Schneider
MBO
Audioline
Commodore

Ergänzung bzw. Aktualisierung 12/2014: (Beitrag in Arbeit)

Fazit: Nach dem Verkauf meiner Siemens-Anlage probierte ich die Geräte der o.g. Anbieter aus und entschied mich für eines von ihnen. Somit nutze ich nach wie vor die Vorteile der schnurlosen Kommunikation – erspare aber mir, meiner Tochter und meinen Nachbarn eine weitere mögliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens.

1999 wurde eine Resolution, die sich für ein Verbot der DECT-Technik ausspricht, an den Bundesumweltminister Trittin übergeben. Sie wird unter anderem getragen von der Gesellschaft für Umweltmedizin in Bad Säckingen, dem Institut für Umwelt- krankheiten in Bad Emstal, dem Ökologischen Ärztebund in Bremen, der Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie in Würzburg, verschiedenen Wissenschaftlern (z.B. Dr. Lebrecht von Klitzing, Dr.Ulrich Warnke), dem Berufsverband Deutscher Baubiologen in Lauf und anderer Initiativen.

Nachlese:
Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt uns, dass nahezu ALLE Technologien in ihrer GESAMT-Wirkung – und damit hinsichtlich ihrer Gefahren – anfangs völlig unterschätzt wurden. Auch von den Erfindern und Entwicklern. Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür liefert uns Herr Wilhelm Conrad Röntgen, dessen Nachnamen Sie auf jeden Fall schon einmal gehört haben…
Am 8. November 1895 entdeckte er die nach ihm benannten Strahlen, die ja in der Tat einen Durchbruch in der Medizin bedeuteten.
Nur hat diese harte Strahlung – die immerhin nicht nur den menschlichen Körper, sondern auch andere Materialien duchdringen kann, auch eine zweite Seite. Diese zeigt sich aber nicht sofort, denn sie verursacht weder Schmerzen noch über Nacht eine grüne Nase… Unerwünschte Wirkungen zeigen sich erst nach einer relativ langen Zeit, nämlich nach Monaten oder Jahren.
W. C. Röntgen – und auch seine Frau – experimentierten daher nicht aus Dummheit oder Leichtsinnigkeit unbekümmert mit den neuen Möglichkeiten der sogenannten X-Rays.
Herr Röntgen verzichtete sogar darauf, ein Patent anzumelden, damit die Röntgenstrahlen sofort zum Nutzen aller angewendet werden konnten!
Auch hier wieder die Kehrseite: Niemand wusste genau, welche Dosis an Strahlung eigentlich nötig war. Großflächige Hautverbrennungen und -schädigungen waren oft die unmittelbare Folge einer Überdosierung. Die Spätschäden zeigten sich mitunter erst nach Jahren.

W. C. Röntgen starb, vier Jahre nach dem Tod seiner Frau, am 10. Februar 1923 an einem Darm- Karzinom.

HEUTE sind wir schlauer: Röntgenstrahlung akkumuliert im Körper, was bedeutet, dass dieser sich jede Bestrahlung “merkt” und jede weitere dazuaddiert (oder multipliziert!)
Folge: modernere Geräte mit geringeren Dosierungen, Röntgenpass, Bleischutz beim Röntgen für die Fortpflanzungsorgane, unnötiges Durchleuchten wird vermieden und Röntgen- assisteninnen betätigen die Geräte aus dem Nebenraum.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen. In der Bundeswehr z.B. WUSSTE man von den gefährlichen Eigenschaften der Radarstrahlung. Die Unterlagen allerdings waren unter Verschluss und tauchten erst vor kurzem auf. NACHDEM mit großer Wahrscheinlichkeit Hunderte von ehemaligen Soldaten schwere und schwerste Spätfolgen erlitten haben.

Soviel zu Informationspolitik und Ethik.

Ähnliches gilt offensichtlich auch in Hinblick auf DECT und Handy.

Die politische Diskussion über die (Un?)Schädlichkeit von Elektrosmog erinnert an das jahrelange Hin und Her in Sachen Asbest, dessen gesundheitsschädigende Wirkung heute unumstritten ist. Auch wenn man in Bezug auf Elektrosmog nicht in Panik verfallen sollte, so ist es dennoch sinnvoll, die persönliche Belastung so gering wie möglich zu halten. Auf diese Weise sind Sie für alle Fälle „auf der sicheren Seite”.

Die Fülle der Studien und Fallbeschreibungen, wie sie z.B. auf den Seiten der Bürgerwelle zu finden ist, KANN und DARF den Verbrauchern nicht weiter vorenthalten werden.

PraxisAdmin

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