Elektro-Smog

E-Smog-Mast mit Überlast

Flatrate oder Download 🙂

Der Ausdruck „Elektrosmog“ ist ein Kunstwort, wobei sich der Wortbestandteil „smog“ aus den beiden englischen Worten Smoke (Rauch) und Fog (Nebel) zusammensetzt.

„Smog“ bedeutet hierbei im weitesten Sinne „Dreck“.
Elektrosmog ist also eine Umweltverschmutzung durch technisch erzeugte elektromagnetische Felder.
Tausende von Jahren lebte der Mensch in Einklang mit der Natur und hat sich ihren überwiegend gleichförmigen und breitbandigen elektrischen und magnetischen Feldern angepasst, ja benötigt diese sogar zum Funktionieren des menschlichen Daseins.
Natürliche elektromagnetische Felder (EMF) stimulieren und ordnen mit winzigsten Intensitäten all unsere biologischen Abläufe.
Auch Tiere, wie z.B. Vögel, Delphine oder Wale sind auf die natürlichen Erdmagnetfelder angewiesen. Werden diese Felder gestört, kommt es immer wieder vor, dass diese hochsensiblen Tiere ihre Orientierung verlieren und ganze Herden hilflos irgendwo am Strand verenden.
Versuchstiere, die durch besondere Konstruktionen (Bleiplatten und andere Materialien) komplett von der kosmischen Strahlung abgeschnitten wurden, verendeten innerhalb kurzer Zeit!
Quellen dieser uns umgebenden elektromagnetischen Felder sind sowohl natürlicher als auch technischer Art:

1. natürliche Quellen: die Sonne mit ihrem Licht, das statische elektrische Feld über der Erdoberfläche (bildet sich zwischen Erdboden und der elektrisch gut leitfähigen lonosphäre – beim Gewitter können wir es sehen)
2. technische Quellen: alle häuslichen, betrieblichen und militärischen Elektro-Geräte und Einrichtungen produzieren elektromagnetische Wellen u.a. durch folgende Geräte bzw. Technologien:

  • Stromversorgung durch Hoch- und Niederspannungsleitungen
  • DECT- bzw. ISDN-GAP-Technologie für schnurlose Telefone
  • Mobilfunksendemasten und Mobilfunksatelliten, Richtfunk
  • Radaranlagen der zivilen und militärischen Luftfahrt
  • Satelliten zur Erkundung/Kontrolle der Erdoberfläche (zivile und militärische)
  • bei (schnurloser) Datenübermittlung (WLAN)
  • Flugsicherung und andere Bereiche des zivilen Radars
  • Militärische Radaranlagen, Überwachungssatelliten
  • Rundfunk und Fernsehen
  • Mikrowellen-Kochgeräte
  • Polizei-, Taxi-, Verkehrsfunk, Walkie-Talkies
  • Leuchtstoffröhren und Halogenlampen
  • Alufolien im Dach (Wärmeisolierung)
  • Motor-Betten, Elektro-Heizkissen und -Decken
  • Trafos (auch kleine) und Transformatoren-Häuschen
  • Eurosignal und andere Rufeinrichtungen
  • Funktelefone
  • Hausüberwachungsanlagen, Baby-Überwachung
  • funkgesteuerte Wetterstationen und Funkwecker
  • elektrische Lenksysteme von Raketenwaffen und Raketenabwehr
  • elektrische Haushaltsgeräte
  • Fotokopierer
  • Bahnanlagen
  • große Lautsprecherboxen

Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen  Die technischen Felder sind fast immer sehr viel höher als die in der Natur und im Menschen vorkommenden Felder.
Lange Zeit wurde der Einfluss dieser Felder auf den menschlichen Organismus als nicht existent angesehen. Seit ca. 15 Jahren gewinnen jedoch immer mehr Wissenschaftler die Erkenntnis, dass bereits schwache elektromagnetische Felder in bioelektrische Prozesse des Organismus eingreifen und akute Gesundheitsschäden verursachen können.
Im Alltag dürfte Elektrosmog, verursacht durch eine Netzfrequenz von 50 bzw. 60 Hz, die dominanteste Rolle spielen. Im Gegensatz zum „normalen“ Smog, den wir jedes Jahr von neuem in den Städten riechen und sehen können, ist Elektrosmog nicht durch unsere Sinnesorgane erfassbar. Dies macht ihn besonders gefährlich.

Dr. Nell Cherry Enviromnental Management and Design Division p.o. Box 84 Lincoln University Canterburry New Zealand  26.August 2000  Neil.Cherry@ecan.govt.nz
Zur derzeitigen Situation:

Tausende Menschen nutzen Tag für Tag stundenlang ein Schnurlostelefon. Damit setzen sie eines der sensibelsten Organe, ihr Gehirn, einer stärkeren Belastung aus, als dies selbst beim Militärpersonal bei Reparaturarbeiten von Radareinrichtungen der Fall war. Gerade diese Militärangestellten zeigen eine signifikante Zunahme von Krebs und vielfältigen sonstigen Erkrankungen. Selbst niedrige Strahlenpegel im Umkreis von 10 km von Rundfunk- und Fernsehtürmen lassen eine signifikante Zunahme von bösartigen Tumoren beobachten.  Analoge Handys wenden ein analog moduliertes RF/MW (Rundfunk-Mikrowellen)-Signal ähnlich den Radio- oder Fernsehwellen an.  Die digitale Handytechnologie arbeitet mit gepulsten RF/MW-Signalen ähnlich dem Radar. Die biologischen und epidemiologisch zu beobachtenden Effekte von elektromagnetischer Strahlenexposition zeigen über das ganze Spektrum hin gleiche oder ähnliche Wirkung.  Viele Menschen telefonieren zudem während des Autofahrens. Aufmerksamkeitsverlust und neurologische Strahlenbelastung des Gehirns von Handynutzem erhöhen erheblich die Unfallhäufigkeit. Selbst kleine Kinder und Teenager werden bereits zu intensiven Handynutzern, obwohl ihr Gehirn und Körper noch weitaus verletzlicher ist als das der Erwachsenen.  Wenn Krebs und neurodegenerative Erkrankungen mit einer Verzögerung von Jahrzehnten in Erscheinung treten, dann wird es zu dem Zeitpunkt, an dem diese unliebsamen Effekte offenkundig werden, für Tausende von Menschen zu spät sein.  Wachsende Aufmerksamkeit erfährt die Mobilfunkbeeinflussung bereits bei Herzschrittmachern. Wenn Handysignale in der Lage sind, elektronische Schrittmacher zu irritieren, dann ist es natürlich mehr als wahrscheinlich, dass sie auch das menschliche Herz stören können, insbesondere wenn dies zu Rhythmusstörungen neigt.

Diese biologischen und gesundheitlichen Effekte stehen im Einklang mit der biologischen Erkenntnis, dass Gehirn, Herz und Zellen auf elektromagnetische Signale empfindlich reagieren, da sie selbst elektromagnetische Impulse für ihre Regulation, ihre Kontrollfunktionen und natürlichen Prozesse verwenden, eingeschlossen solcher, die wir mit EEG und EKG registrieren können.
Insofern besteht eine überwältigende Evidenz, dass elektromagnetische Strahlung gentoxisch (Erbgut spaltend) sind, das Zellionenmilieu verändern, ebenso aber auch Neurotransmitter und Neurohormone mit den Signalimpulsen von Hirn und Herz kollidieren und krebsfördernd wirken.

„Offizielle Mobilfunk – Forschung“
Seit Jahren haben die Mobilfunkgesellschaften und staatlichen Stellen versichert, dass Mobilfunk gesundheitlich absolut sicher sei.
Sie behaupten, dass die speziell beim Mobilfunk verwandten Strahlen nicht vergleichbar wären mit irgendwelchen anderen Funkwellen, weswegen diesbezügliche frühere Forschungsergebnisse auf Mobilfunk nicht anwendbar seien. Zudem verweisen sie auf fragwürdige Überprüfungs-Teams, die natürlich keine Resultate für schädliche biologische und gesundheitliche Effekte finden (dürfen).
Die Hochfrequenzforschung wird fast ausschließlich von der Industrie bezahlt. Die Studien werden von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und vor allem der ICNIRP (Internationale Strahlenschutzkommission) ausgewertet und die ICNIRP empfiehlt Grenzwerte, die von nationalen Gremien übernommen werden.  Aber selbst der Umweltausschuss des EU-Parlaments wirft in seinem Beschlussentwurf für den 8.3.99 der EU und der WHO vor, bislang die Ergebnisse einer großen Zahl wissenschaftlicher Publikationen ignoriert zu haben.
Noch deutlicher schreibt der Wissenschaftler Dr. Neil Cherry, Lincoln Universität Neuseeland, der die Arbeitsweise der ICNIRP untersucht hat. „Ich zeige klar und schlüssig auf, dass hier eine Voreingenommenheit besteht gegen die Entdeckung und die Anerkennung von schädlichen Wirkungen, die so weit geht, dass die vorhandenen wissenschaftlichen Studien, welche diese Wirkungen beweisen, ignoriert werden, und diejenigen, die man ausgewählt hat, werden falsch dargestellt, falsch interpretiert und falsch gebraucht.
Die ICNIRP-Bewertung von Wirkungen (1998) wurde durchgesehen und als ernsthaft fehlerbehaftet befunden, sie enthält ein Muster von Voreingenommenheiten, bedeutenden Fehlern, Weglassungen und absichtlichen Verdrehungen.“
Die ICNIRP wird von offiziellen Stellen als unabhängig dargestellt.
Dies trifft nicht zu. Auch wird die ICNIRP oft als offizielles Organ der WHO dargestellt. Dabei hat in einem Schreiben der WHO sich diese von der ICNIRP distanziert, indem sie schreibt: „Die ICNIRP ist weder eine UNO- noch eine WHO-Organisation, sondern eine private Nichtregierungsorganisation.“

Somit wird klar, dass unsere Grenzwerte auf den Vorgaben  eines 16-köpfigen privaten Clubs beruhen!
„Ich halte den Grenzwert für ausreichend“, sagt SSK-Mitglied Jürgen Bernhardt. „Wir verdächtigen Magnetfelder zwar, Krebs zu erzeugen, aber wir kennen keinen biologischen Auslösemechanismus.“ (Focus 48-2001)

Die weltgrößte Studie über die Gefährdung durch Mobilfunkbasisstationen wurde vom bayrischen Umweltministerium 1998 in Auftrag gegeben. Im Nov. 2000 war sie fertig und belegt die Schädlichkeit des Mobilfunks. Ein Beispiel, wie die Politik versucht, diese Forschungsergebnisse zu vertuschen, gibt Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf:   Dr. Christoph Wenzel, Fachtierarzt für Verhaltenskunde, untersuchte in der für die Rinderstudie gebildeten Arbeitsgruppe unter Prof. Dr. Jürgen Unshelm, Universität München, das Verhalten der Rinder unter Mobilfunk-Exposition auf 38 Bauernhöfen in Bayern und Hessen.  Auszüge aus Interviews: (Hörfunk BR 2, – Das Notizbuch – 11.01.2001)  Umweltminister Werner Schnappauf: „Im Ergebnis haben die Forscher keinen Zusammenhang festgestellt zwischen der  Strahlung, die von Mobilfunkantennenanlagen ausgeht und einem veränderten Verhalten, der Gesundheit von Rindern.“  Antwort von Dr. Christoph Wenzel: „Die Interpretation ist falsch! Es steht im Prinzip genau das Gegenteil in unserem Bericht. In einer 8-stündigen Expertenrunde im November im Bayerischen Umweltministerium haben wir uns auf einen Kernsatz verständigt, nämlich, es darf keine Entwarnung gegeben werden. Dieser Kernsatz findet sich nun nicht in dem Resümee des Bayerischen Umweltministeriums, das man im Internet nachlesen kann. Wir haben einen Zusammenhang zwischen der Strahlung, die von  Mobilfunksendeanlagen ausgeht und dem Verhalten der Tiere gefunden.  Wir haben beobachtet, dass das Wiederkäuverhalten von Rindern und auch das Liegeverhalten verändert ist und zwar bei denen, die einer Strahlung ausgesetzt sind, und wir interpretieren diese Veränderungen als chronischen Stress. Unterstützt wird diese Interpretation durch die Veränderung des Stresshormons  Cortisol, das wir untersucht haben. Zum anderen haben die Kollegen in Gießen bei der Blutuntersuchung Veränderungen bei Parametern, die auf Erbgutschäden hinweisen, als auch bei Parametern, die das Immunsystem betreffen, gefunden. Außerdem durch eine epidemiologische Erhebung konnten sie vermehrt Missbildungen und Aborte bei exponierten (bestrahlten) Betrieben feststellen…“  (Fachzeitschrift, – Leben auf dem Land – Ausg.1/2001 Lizenz zum Krankmachen)  Dr. Christoph Wenzel: „Wir gehen mit einer gefährlichen Geschichte um. Unsere Ergebnisse sollten daher die Verantwortlichen in Politik und Industrie zu einer entschiedenen Reaktion veranlassen.“

Stellt sich die Frage, was jeder von uns dagegen machen kann?
Funkmast umhauen, Nachbars WLAN wegdiskutieren, Strom abschalten?
Funktioniert erfahrungsgemäß nicht.
Eine Lösung findet Ihr (in Kürze) hier: „E-Smog  – Die Lösung“

Quellen u.a.:

Auswirkungen elektromagnetischer Strahlung, insbesondere durch Rundfunk- und Radarsignale:

  • Änderungen der Gehirnaktivität, feststellbar im EEG sowie der Reaktionszeit, mit Symptomen wie Gedächtnisverlust, Kopfschmerzen, Erschöpfung und Konzentrationsschwäche, Schwindel (als Mikrowellensyndrom), beschrieben etwa durch Gordon (1996), Deroche (1971), Moscovici u.a. (1974), Lilienfeld u.a. (1978), Shandala u. a. (1979), Forman u. a. (1982), Frey (1998).
  • Verschlechterung des Schlafs und der Lernfähigkeit, Altpeter u.a. (1995), Kolodynski und Kolodynska (1996).
  • Erhöhte Durchlässigkeit der Bluthirnschranke (als Ursache für Kopfschmerzen), Frey u.a. (1975), Alberts (1977, 1978) und Oscar und Hawkins (1977).
  • Veränderung der GABA (Gamma-Amin-Buttersäure im Himstoffwechsel), Kolomytkin u. a. (1994).
  • Zunahme neurodegenerativer Erkrankungen, Alzheimer eingeschlossen, Sobel u.a. (1995, 1996), Savitz u. a. (1998 a,b).
  • Hochsignifikante Permeabilitätssteigerung der Bluthirnschranke bei 915 MHz-Strahlung, Salford u.a. (1994).
  • Veränderung des Blutdrucks und des Herzrhythmus (Pulsschlag-Veränderung) sowie vermehrte Herzerkrankungen, Forman u.a. (1996), Hamburger, Logue und Silverman (1983), Bortkiewicz u.a. (1995, 1996, 1997) und Smigielski u.a. (1998), Savitz u.a. (1999).
  • Erhöhung des Selbstmordrisikos, Baris und Armstrong (1990), Perry at al (1991), Van Wijngarden u.a. (2000).
  • Schwächung des Immunsystems, Quan u.a. (1992), Dmoch und Moszczynski (1998), Bruvere u. a. (1998).
  • Reduzierung die Spermienzahl, Weyandt u.a. (1996), vermehrt Fehlgeburten und angeborene Missbildungen, Kallen u.a. (1982), Larsen u.a. (1991), Ouellet-Hellstrom und Stewart (1993).
  • Vermindert Melatonin- und verändert den Calcium-Ionen-Spiegel, Abelin (1999), Burch u.a. (1997, 1999), Bawin und Adey (1976), Blackman u.a. (1988, 1989, 1990).
  • Vermehrt Hitzeschockproteine bei bereits extrem niedriger Belastungsgrenze in hochreproduzierbarer Weise, wobei sich zeigt, dass sie nicht durch Hitze stimuliert werden, sondern als Reaktion auf toxische Proteinreaktionen, Daniells u.a. (1998), nachweisbar bis auf 0,001 W/Kg. (340 nW/cm2 bei 750 MGH Mikrowellenexposition), de Pomerai (2000).
  • Bricht DNA-Stränge, beschädigt Chromosomen, verändert „GEN-Abschrifts-Aktivitäten“ (Störung der „identischen Replikation der Gene“), und fördert krebserzeugende Zellen. Lai und Singh (1995, 1996, 1997), Garaj-Vrhovac u.a. (1990, 1991, 1992, 1993, 1999), ViJayalaxmi u.a. (1997), Philips u.a. (1992, 1993) und Valcer-Kubiczek und Harrison (1991).Verstärkt den Zelltod dosisabhängig in Bezug auf Strahlungsstärke und Intensität, Garaj -Vrhovac u. a. (1992).
  • Verstärkt Zellwucherung dosisabhängig bezüglich der Expositionszeit, Mattei u.a. (1999)
  • Verstärkt die Ornithin-Decarpoxylase-Aktivität, als Maß der Zellproliferationsrate (Zellteilung), Byus (198 8), Litovitz u. a. (1997).
  • Vermehrt freie Radikale, Phelan u. a. (1992).
  • Vermehrt das Auftreten vieler Arten von Krebs, eingeschlossen Leukämie, Hirntumore, Hodenkrebs, Brustkrebs, Robinette u.a. (1980), Milham (1985, 1988), Szmigielski (1996), Hocking u.a. (1996) Dolk u.a. (1997 a,b) Beall u.a. (1996), Grayson (1996), Thomas u.a. (1987), Litienfeld u.a. (1978), Zaret (1989), Davies und Mostofl (1993), Hayes u.a. (1990), Tynes u.a. (1996), Cantor u.a. (1995).
PraxisAdmin

About PraxisAdmin


Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /homepages/2/d28773449/htdocs/praxis/wp-content/plugins/detheme_builder/detheme_builder.php(59) : runtime-created function on line 1