Ernährung

Es ist mir bewusst, dass ich im folgenden bisweilen gegen “allgemeines Grundwissen” verstoße. Das gilt insbesondere für das Thema Ernährung.
Diese Kollision mit Bekanntem ist normal, denn es handelt sich um meine eigenen Erfahrungen und Meinungen. Diese Kollision ist aber gleichzeitig Absicht. Es kommt mir nicht darauf an, irgend  jemanden von meinen persönlichen Einstellungen überzeugen zu wollen. Ich möchte aber  nachdenklich machen. Erst wenn alte Glaubenssätze in Frage gestellt werden, entsteht Platz für Neues.

Die folgenden Zeilen sollen darum vor allem als Anregung dienen, alte Denkstrukturen und Gewohnheiten abzulegen. Vergessen wir doch einfach einmal alles, was uns von klein auf eingetrichtert wurde und immer noch wird:

  • „Morgens wie ein König essen, mittags wie ein Edelmann und abends wie ein Bettler“
  • „Eine warme Mahlzeit am Tag braucht der Mensch“
  • „Fleisch ist ein Stück Lebenskraft“
  • „Mit Zucker lacht das Leben“
  • „Jaja die Milch macht’s“ (Insbesondere die Extraportion)
  • „Kühe sind lila“

Bei allen Informationen sollten wir immer hinterfragen, WER sie uns liefert und was die eigentlichen Interessen sein könnten, die dahinterstecken. Lassen wir uns dabei nicht von wohlklingenden Namen täuschen, wie etwa „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“.
Ein Blick in den Bücherwald zeigt bereits, daß es ungefähr so viele ultimative Richtlinien zur Ernährung gibt wie Bücher. Jeder der Schreiber  verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse, gleichzeitig widersprechen sich die Ratgeber und Diäten mitunter dermaßen, daß es nur so eine Pracht ist. Die Spanne reicht ja in der Tat von „Fastenratgeber“ und „Apfelkur“ bis zu „Tortendiät“ und „Gesund abnehmen durch noch mehr essen“. Jedem sein Buch, fällt mir da ein und der Rat von Rüdiger Dahlke, alle verfügbaren Bücher zu lesen und dann zu essen, was einem (noch) schmeckt.
Was also tun???
Der Informationen gibt’s genug – nun kömmt’s drauf an, Spreu von Weizen zu trennen. Hierbei hilft uns, wie so oft, ein Blick in die Natur, in die Anatomie und Physiologie, der unvoreingenommene Verstand und Selbstverantwortung. Denn der Rest ist Ausprobieren und eigene Schlüsse ziehen.
Der einzige Indikator, der eine verläßliche Aussage liefert, ist und bleibt der eigene Körper, das eigene Wohlbefinden.

Und hier nun meine Ansichten zu diversen ernährungsrelevanten Themen und einigen der oben  genannten Märchen, Mythen und Legenden.

An dieser Stelle verweise ich wiederholt auf einen meiner Lieblinks , wo weitere interessante Informationen zum Thema Ernährung zu finden sind.
Übrigens: Der obige Verschreiber “Lieblinks” ist Absicht – ein Konglomerat aus “Lieblings” und “Links”, welches elegant das Deutsche und das Englische verbindet und bei der Aussprache weniger an einen Sprachfehler erinnert. “Lieblinks” geht mit großer Wahrscheinlichkeit eines Tages ebenso in den allgemeinen Sprachgebrauch ein wie “Ich habe fertig” oder “Da werden Sie geholfen.”

Man sollte Humor einfach nicht immer so ernst nehmen…

PraxisAdmin

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