Trennkost im Fadenkreuz der DGE

Den folgenden Artikel habe ich bereits 1998 im Netz gefunden. Die Quelle ist höchstwahrscheinlich „Schrot & Korn“, leider konnte ich den Original-Artikel für einen Link nicht mehr finden.
Die Erkenntnisse und Erfahrungen über die Trennkost an sich sind nicht ganz neu, besonders interessant finde ich hier vielmehr die Einschätzung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung). Die DGE fällt immer wieder dadurch auf, dass sie an längst überholten bzw. mehrfach widerlegten Prinzipien festhält. (Dazu folgen später noch Beispiele, die für sich sprechen.) Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass von hier die „offiziellen Ernährungsempfehlungen“ kommen und die Bundesregierung „wissenschaftlich beraten“ wird, stellt sich die Frage, wessen Interessen von der DGE tatsächlich vertreten werden.
Sehen Sie sich einfach die unten aufgeführten Argumente der DGE gegen die Trennkost an! Entweder hat sich hier die DGE mit dem Thema noch gar nicht oder unzureichend beschäftigt – was dann sehr traurig ist – oder hier werden absichtlich Falschaussagen getätigt – was wiederum verwerflich wäre. Aber lesen Sie selbst…
Trennkost erlebt Boom
Gegen eine negative Beurteilung durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) wenden  sich Vertreter der Hayschen Trennkost.
Hofheim/Taunus, 25. Mai.

Trennkost ist eine Ernährungsform, bei der Kohlenhydrate und Eiweiss nicht mit derselben Mahlzeit aufgenommen werden. Sie erlebt zur Zeit einen regelrechten Boom. Mit Recht, meint die Internationale Gesellschaft für Haysche Trennkost (IGHT). Mit dieser Ernährungsweise würden nicht nur hartnäckige Zivilisationsbeschwerden verschwinden,  sondern auch ungeliebte „überflüssige Pfunde“. Selbst extremes Übergewicht lasse sich mit ihr beseitigen.
Warum dies so ist, erklärt IGHT-Präsident Dr. Thomas Heintze:
„Die Trennkost hat prophylaktische Eigenschaften, die Stoffwechsel und vegetatives Gleichgewicht günstig beeinflussen.“ Sie bringe eine sehr gute Entwässerung und dadurch Entlastung von Nieren, Herz und Kreislauf. Damit verbunden sei eine schonende Gewichtsabnahme.
Zudem verstärke diese Ernährungsform die Wirkung von Herzmitteln und anderen Medikamenten, so dass man deren Dosis verringern könne. Hinzu komme, dass durch das getrennte Essen die Verdauungsphase verkürzt werde, Ermüdung und Schlappheit nach den Mahlzeiten würden ausbleiben. Dies wirke sich besonders positiv bei Sportlern aus.
Insgesamt ist die Ernährungsempfehlung von Hay ist nicht als eine  Diät gedacht, sondern als eine vollwertige, vitamin-, enzym – und mineral- stoffreiche Ernährung. Sie soll nicht nur für eine Übergangszeit, sondern zeitlebens praktiziert werden.

Heintze weist die Beurteilung der Trennkost durch die DGE (die, wie bereits erwähnt, die offiziellen Ernährungsempfehlungen herausgibt und die Bundesregierung wissenschaftlich berät), in mehreren Punkten zurück.

  • Die DGE meint: Die Trennung der Eiweisse von den Kohlenhydraten  innerhalb einer Mahlzeit ist unsinnig, da das Enzymsystem unseres Magen-Darm-Traktes  so angelegt sei, beides problemlos verdauen zu können. „Dies  entspricht nicht den Tatsachen“, hält Heintze dagegen. Sonst  wären die Milliarden-Umsätze der Pharmazie mit säurehemmenden Mitteln für den Magen sowie mit Abführmitteln für den Darm nicht zu erklären. Nur weil die Normalkost so säurelastig sei, würden derart viele Medikamente verordnet.
  • Die DGE schreibt: „Trennkost sichert keine ausreichende Versorgung der Nährstoffe“. Auch dies sei unwahr, widerspricht Heintze. Denn auf dem Speiseplan des Trennköstlers seien sämtliche Nahrungsmittel zu finden, eben nur in geordneter Harmonie.
  • Dritter Punkt: „Eine basenüberschüssige Kost bringt keine nachweisbaren gesundheitlichen Vorteile“, urteilt die DGE.
    Demgegenüber berufen sich die Trennköstler auf Forschungen des Nobelpreisträgers Professor Warburg.
    Dort werde nachgewiesen, dass Krebs die Säurekrankheit Nummer eins darstelle. Es bleibe eine unbestreitbare Tatsache, dass Krankheiten in einem sauren Milieu leichteres Spiel hätten als in einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.
    © verlag gesund essen 1998
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